Zu Fuß von Tirol nach Italien und zurück

Ein Ausflug ins Pfitscherjoch

 

 

Ich habe mich auf den Weg gemacht mit dem Auto Richtung Schlegeis Stausee, durch eine blühende Wiesen- und wundervolle Berglandschaft, welche mich schon zum Staunen bringt. Angekommen auf der Staumauer kann man einen wundervollen Ausblick zu dem Gletscher & dem klaren Wasser des Stausees genießen, bevor es dann zu Fuß weiter geht.

Die Wanderschuhe angezogen und schon kann es mit der Wanderung los gehen.

Der leicht ansteigende Weg durch den Zamser Grund, vorbei an einem kleinen Bach welcher von zahlreichen Seitenbächen gespeist wird, an dem ich mir bei einer kurzen Pause die Füße abkühle und die Landschaft, welche von Bergen, Wiesen mit einem satten Grün und einem imposanten Wasserfall geprägt ist, ein wenig genieße. Durch die frische Bergluft und die atemberaubende Natur bekomme ich ein wohltuendes Gefühl voller Zufriedenheit.

 

 

 

Nach etwa einer Stunde ist schon eine kleine gemütliche Hütte zu sehen, die Lavitzalm, perfekt um eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen, abzuschalten und zu entspannen bevor die Wanderung weiter geht. Jeder kennt das Gefühl „nicht mehr lange, dann habe ich es endlich geschafft“, dieses bleibt bei dieser Wanderung zwar höchstwahrscheinlich nicht ganz aus, wird aber durch die atemberaubende Szenerie leicht vergessen.

Gestärkt und voller Kräfte wandere ich weiter bis ich den Talschluss erreiche. Von dort an wird es schon ein bisschen anstrengender, denn hier beginnt das ansteigende und steinige Wegstück, genannt „Jochschinder“ . Durch meine Stärkung bei der Lavitzhütte meistere ich jedoch diesen Anstieg vorbei an der Zollwachhütte (für jene die den „Jochschinder“ meiden möchten gibt es auch einen Forstweg bis zum Pfitscherjochhaus) .

„Endlich angekommen in Italien!“ Heißt es nachdem ich das Schutzhaus erreicht habe. Hier wird man definitiv der Mühen des Aufstiegs durch eine herrliche Aussicht belohnt !

 

am 05.07.2019

Kommentar hinzufügen